Willkommen im Enzkreis

Ein Projekt der Diakonie im Enzkreis

Aktuelle und grundlegende Informationen

Seminartag „Aufeinander zugehen - kulturelle Unterschiede meistern" am 16. Juli 2016

© Koordinierungsstelle Flüchtlingsarbeit

Kontakte und Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Herkunft stellen Ehrenamtliche in ihrer Arbeit mit Flüchtlingen immer wieder vor kleine, größere und auch unerwartete Herausforderungen.

Rezepte zum richtigen Umgang sind wünschenswert, gibt es so aber nicht. - Begegnung zwischen den Kulturen bedeutet, sich auf solche neuen Situationen mit Neugier, Offenheit und Bereitschaft zur Unsicherheit einzulassen.

Ziel dieses Seminartages ist es, die Teilnehmenden in ihrem ehrenamtlichen Engagement zu stärken und sie zu unterstützen ihre Arbeit bewusster und mit größerer Kompetenz und Leichtigkeit zu gestalten.

Im Mittelpunkt stehen die Themen Migration, Wahrnehmung, Diskriminierung und ein kollegialer Austausch und Beratung in Kleingruppen.

Auch Interessierte an Seminar und Ehrenamt sind herzlich willkommen.

 

Referent Josef Minarsch-Engisch | Diakonisches Werk Württemberg

Ort Mühlacker, Diakonische Bezirksstelle | Hindenburgstr. 48, 75417 Mühlacker (Link verweist auf Lageplan)

Termin Samstag, 16. Juli 2016, 9.30 bis 16.30 Uhr
Auf Wunsch wird Mittagessen bestellt, Kostenbeitrag 5 EUR

Kosten Beitrag frei | Spenden sind willkommen

Anmeldung bis zum 8. Juli 2016 Diakonische Bezirksstelle Mühlacker,
maildontospamme@gowaway.diakonie-muehlacker.de | Tel. 0 70 41 / 81 18 39 0

Veranstalter Koordinierungsstelle für Flüchtlingsarbeit / Evangelisches Bildungswerk Kirchenbezirk Mühlacker

Information & Kontakt
Susanne Müller / Koordinierungsstelle für Flüchtlingsarbeit

Tel 0 17 6 / 45 80 95 91
Mail muellerdontospamme@gowaway.diakonie-muehlacker.de
wwww.willkommen-im-enzkreis.de

Flyer zum Seminartag als PDF zum Abruf (PDF, ca 900 kb)

 

Helfen, gute Wege im Umgang mit Flüchtlingen zu finden

Susanne Müller ist die neue Ehrenamtskoordinatorin der Enzkreis-Diakonie im Bereich Flüchtlinge

Seit dem 15. April ist Susanne Müller die neue Ehrenamtskoordinatorin der Diakonie im Enzkreis. Ihr Einzugsgebiet überschreitet dabei Kirchengrenzen. Sie ist in der badischen und württembergischen Landeskirche und in den drei Kirchenbezirken Mühlacker, Neuenbürg und Pforzheim-Land für die Diakonie tätig. </h1>

Fachliche und soziale Kompetenzen im Gepäck
Müller, von Haus aus Sozialpädagogin mit den Schwerpunkten Bildung und Europa, findet die „Flüchtlingsarbeit eines der spannendsten Themen“ und ein „sehr wichtiges Thema für die Gesellschaft“. Dies motiviert sie, die Stelle der Ehrenamtskoordinatorin im Enzkreis anzutreten. Zudem fasziniert sie, „wie Kulturen aufeinander treffen“, eine Erfahrung, die sie nicht nur bei beruflichen Projekten im In- und Ausland und einem Studienaufenthalt in Spanien selbst machen konnte. In der Türkei entwickelte sie Angebote zur Unterstützung von Existenzgründern. Diese berufsbiografische Phase ermöglichte ihr, „Einblicke in eine muslimisch geprägte Gesellschaft“ zu bekommen. Dabei kamen Müller ihre Auslandsstudien zu Interkultureller Kompetenz zugute. Neben einem Diplom in Sozialpädagogik hat die Ehrenamtskoordinatorin einen Master im Bereich Beratungswissenschaft. Dazu bringt Müller praktische Erfahrungen mit aus ihrer Tätigkeit im Bereich der stationären Jugendhilfe. Hier werden Kinder oder Jugendliche in eine Wohngemeinschaft aufgenommen. Weitere praktische Erfahrungen sammelte sie als Dozentin der Arbeits- und Organisationspsychologie und Trainerin im Bereich sozialer Kompetenzen.

Ehrenamtliche beraten und begleiten in ihrem Engagement mit Flüchtlingen
Auf die Frage, was sie motiviert, im Bereich der Flüchtlingsarbeit sich beruflich zu engagieren, antwortet Müller: „Wie geht eine Gesellschaft damit um, wie gehen Menschen damit um, wenn so viele Menschen auf der Flucht hierher kommen? Wie geht man mit diesen Herausforderungen um, wie findet man menschlich und als Gesellschaft einen guten Umgang?“ Dabei ist es ihr Anliegen, „den Menschen und der Gesellschaft zu helfen, kooperative, gute Wege zu finden“.

An der Stelle der Ehrenamtskoordinatorin findet sie das „Engagement, das bisher erbracht wurde, bewundernswert, das sticht hervor.“ Sie will bei der aktuellen Herausforderung unterstützend wirken, aber auch die langfristige Perspektive für im Ehrenamt Engagierte haben; zum Beispiel dafür Sorge zu tragen, dass Ehrenamtliche nicht ausbrennen. Sie will mithelfen, dass „diese Herzlichkeit, dieses Engagement eine Welle auslöst, die auch andere mitnimmt, die Hilfe brauchen.“ Den Aspekt von Bürgerengagement findet Müller in dem Kontext spannend. Gerade „auch über den sozialen und helfenden Bereich hinaus, beispielsweise die Tatsache, dass Bürger interessiert und aktive Mitglieder einer Gesellschaft sind“.
Dafür unterstützt sie örtliche Initiativen durch Seminare, Fortbildungen, durch punktuelle Begleitung, durch Beratung und Betreuung, um vorhandenes Potential zu fördern und weiterzuentwickeln. Dies bedeutet beispielhaft, das Selbstverständnis von Ehrenamtlichen zu klären, was die Möglichkeiten sind und wo die Grenzen liegen in diesem Engagement und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen.

Breites Aufgabenfeld
Neben diesen konkreten Aufgaben vor Ort ist eine weitere Aufgabe, auf der Ebene im Bereich der Hauptamtlichen, die mit Flüchtlingen arbeiten, zu vernetzen, koordinieren und Angebote abzustimmen. Der Unterstützungsbedarf für Ehrenamtliche wird durch Susanne Müller abgeklärt und festgestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Flüchtlingshilfe. Derzeit wird eine „Suche-Biete“-Seite im Internet entwickelt und die Webseite www.willkommen-im-enzkreis.de ausgebaut.

Ansprechpartnerin Koordinierungsstelle für Flüchtlingsarbeit

Susanne Müller
Diplom-Sozialpädagogin | M. A. Beratungswissenschaften

Tel 0 17 6 / 45 80 95 91

muellerdontospamme@gowaway.diakonie-muehlacker.de